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Stella

Datum11., 12. und 13. Mai 2006

OrtTurm der Dreieinigkeitskirche Hamburg-St. Georg

LinksLiederfolge Stella

von Johann Wolfgang von Goethe, zusätzliche Szenen: Andreas Steckner

Premiere im Kirchturm. Stella ist das erste Projekt des neu gegründeten Theater- und Vokalensembles Maßlieb & Rosen. Nach einem Auftritt im Deutschen Schauspielhaus im Rahmen des Stadtteilfests St. Georg bietet uns der Kantor der Dreieinigkeitskirche ein gemütliches Turmzimmer an, das sehr bald zu unserem bevorzugten Proberaum wird und in dem wir sogar unsere ersten Aufführungen veranstalten.

Regie: Andreas Steckner
Musikalische Leitung: Katja Klose

Besetzung: Johanna Krasemann ist Stella, Kathrin Dobrick ist Cäcilie, Andreas Steckner ist Fernando, Katja Klose ist Lucie, Wolle Kabel-Binder ist Gutsverwalter und Zeitungsverkäufer Hein, Maria Andersen ist die Postmeisterin, Angelika Typolt ist Zeitungsdirektorin Petersen, Greta Prosecco ist Fräulein Hansen, Helmuth Kratzert ist Goethe, Christopher Schwieger ist Schiller.

Organisatorische Hilfe (Regieassistenz, Soufflage, Licht, Bewirtung, Requisite, Kostüme): Hilke Smidt, Martina Kollecker.

Auszug aus dem Programmheft zum Stück:

„Jahre nachdem Fernando sowohl seine Ehefrau Cäcilie als auch später seine Geliebte Stella verlassen hat, treffen alle drei zufällig am selben Ort aufeinander. Als die beiden Frauen einander begegnen, trauern sie ihrer Beziehung zu Fernando nach. Noch wissen sie nicht, dass sie dasselbe Schicksal teilen. Doch dann taucht er auf, der Mann ihrer Sehnsüchte. Wie wird sich die neu entstandene Dreiecksbeziehung entwickeln?

Der junge Sturm-und-Drang-Goethe schlägt eine Lösung vor, die das Drama zum Skandalstück macht. Februar 1776: Zehn Tage nach der Uraufführung in Hamburg wird das Bühnenstück durch den Senat verboten. Vor der Premiere entbrennt ein Streit in der lokalen Presse über die Moral des jungen Literaten, der zuvor bereits mit seinem Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ großes Aufsehen erregt hat. Die „Keyserlich-privilegirte Hamburgische Neue Zeitung“ liefert sich einen erbitterten öffentlichen Schlagabtausch mit dem „Reichs-Postreuter“ aus dem Dänischen Altona.

Goethe schreibt 1803 eine zweite Schlussversion zu „Stella“. Es ist überliefert, dass der Anstoß dazu von seinem Freund Friedrich Schiller kommt. Das Theaterdirektorenduo sucht zu dieser Zeit brauchbare Bühnenstücke für das Weimarer Hoftheater. Fast 30 Jahre nachdem er „Stella“ schrieb, gehört der Geheimrat von Goethe jedoch schon längst der etablierten Gesellschaft an…

Wir spielen beide Schlussversionen und ergänzen das Bühnenstück um die genannten Begebenheiten, die so oder ähnlich stattgefunden haben könnten. Dazu singen wir a cappella 3-6 stimmige Lieder von Romantik bis Pop, von A wie ABBA bis B wie Brahms. Auf diese Weise ergibt sich eine Abfolge augenzwinkernder Bilder über Goethes Stella in Hamburg.“

 

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