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Orlacs Hände

Datum26., 27., 28. und 29. April 2018

OrtStudio-Kino Hamburg, Altona

LinksLiederfolge Orlacs Hände

SonstigesAufführungsrechte: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und GEMA

Stummfilm von Robert Wiene

Es ist ein Experiment. Wir vertonen einen Stummfilm aus dem Jahr 1924. Live synchronisieren wir die Lippenbewegungen, singen A cappella und spielen parallel zur klassische Filmvorlage selbst inszenierte Theaterszenen. Das Konzept geht auf; nicht zuletzt dank unseres neuen Chorleiters Carsten, der kurzfristig für uns in die Bresche springt. Das Studio-Kino bietet eine tolle Atmosphäre, die es uns leicht macht, das Flair der 1920er Jahre ein wenig aufleben zu lassen.

Idee und Regie: Andreas Steckner
Musikalische Leitung: Carsten Bowien, Kerstin Hornig

Live-Rollen: Lisa Schröder & Wolle Kabelbinder sind das Moderatorenduo, Franziska Esser ist die Transplantationsexpertin, Anna Mohrdiek ist Yvonne Orlac, Kathrin Dobrick & Verena Fien sind die Kaberettistinnen, Manuel Koenig ist der Filmrestaurator, Jan Herzog ist der Hausmeister, Andreas Steckner ist der Franzose, Helge von Kriegstein ist der Gebärdendolmetscher, Greta Prosecco & Helmuth Kratzert sind Helga & Werner.

Synchronisation: Anna Mohrdiek spricht Yvonne Orlac, Andreas Steckner spricht Paul Orlac, Verena Fien spricht Zofe Regine, Jan Herzog spricht Bösewicht Nera, Helmuth Kratzert spricht Prof. Serral, Helge von Kriegstein spricht den Kommissar, Kathrin Dobrick spricht den Staatsanwalt.

Kostüme, Requisite, Geräusche, Licht: Martina Kollecker
Bauchladenmädchen: Emmi Spieler, Karoline Ihlenfeldt
Guter Engel bei den Aufführungen: Silke Ihlenfeldt

 

Auszug aus dem Programmheft:

„Der französische Kriminalroman „Les Mains d’Orlac“ von Maurice Renard aus dem Jahre 1920 diente als Vorlage für den Film. 1924 nahm sich der österreichische Regisseur Robert Wiene, der zuvor mit „Das Cabinet des Dr. Caligari“ Weltruhm erlangte, des Stoffes an und verfilmte eine adaptierte Version des Romans. Der Film gilt als sein letztes expressionistisches Werk.

Die Handlung beschreibt das Schicksal des Konzertpianisten Paul Orlac, der bei einem Eisenbahnunglück beide Hände verliert. In einer beispiellosen Operation gelingt es Prof. Serral, ihm die Hände eines ungenannten Spenders zu transplantieren. Als Orlac jedoch feststellt, dass dies die Hände des hingerichteten Mörders Vasseur sind, gerät er außer sich. Er bildet sich ein, diese „Mörderhände“ werden ihn ins Verbrechen treiben. Merkwürdige Zeichen und Briefe verstärken seine Angstzustände. Da Orlac mit den neuen Händen nicht Klavier spielen kann, gerät das Ehepaar Orlac in finanzielle Schwierigkeiten. Just am Tage der Privatinsolvenz findet Orlac seinen reichen aber verschrobenen Vater ermordet in dessen Haus auf. Plötzlich unter Mordverdacht wird Paul Orlac Opfer einer Erpressung …

Mit Conrad Veidt gelang es Wiene, seinen mittlerweile zum Filmstar herangewachsenen Hauptdarsteller aus „Das Cabinet des Dr. Caligari“ erneut für die Titelrolle zu gewinnen. Neben anderen Größen der Zeit verpflichtete er den bekannten Film- und Theaterschauspieler Fritz Kortner für die Rolle des Bösewichts Nera. Kortner sollte nach der Rückkehr aus dem amerikanischen Exil eine prägende Figur des bundesdeutschen Nachkriegstheaters werden.

 

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