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28 Millionen

Datum20., 21., 22. und 23. November 2008

OrtAplanat Fotostudio 4 Hamburg-St. Pauli

LinksLiederfolge 28 Millionen

SonstigesAufführungsrechte: GEMA

von Therese Schreiber

Therese schreibt für uns. Mit der Idee zum Stück übernimmt sie auch die Regie für die Inszenierung. Sie lässt sich durch Improvisationen der Schauspielenden zur Ausgestaltung der Texte inspirieren. Mit Chorleiterin Ute erarbeitet sich das Duo ein musikalisches Konzept, das Ute durch ihre Chorarrangements vollendet.

Regie: Therese Schreiber
Musikalische Leitung: Ute Kwaschik

Besetzung: Charlotte Wellemeyer ist „Sie“, Andreas Steckner ist „Er“, Kathrin Dobrick ist „Ihr Kommunikationsmedium“, Wolle Kabel-Binder ist „Sein Kommunikationsmedium“, Greta Prosecco ist das „Audio-visuelle Handbuch“, Verena Fien, Therese Schreiber, Greta Prosecco, Andreas Langer, Christopher Schwieger, Helmuth Kratzert sind die „Weiterführenden Links“.

Organisatorische Hilfe (Soufflage, Licht, Bewirtung, Requisite, Kostüme): Hilke Smidt, Martina Kollecker.

Auszug aus dem Programmheft zum Stück:

„28 Millionen“ basiert auf jahrelanger aktiver wie passiver Erfahrung mit Partnerbörsen im Internet: hochgradig bevölkerte, virtuelle Marktplätze für Sehn- u. Profilierungssüchtige, die in den Weiten des WorldWideWeb nach Lebensgefährten oder Lebensgefährdeten suchen, nach virtuellen Kurschatten oder echten Ehegatten. Digitale Kriterienkataloge (Größe, Einkommen, Religion, Kinderwunsch, attraktivstes Merkmal usw.) suggerieren eine gezielte Suche nach dem perfekten „Match“, individualisierte Suchprogramme filtern die virtuelle Menschheit nach unseren Idealvorstellungen und binnen weniger Minuten sind wir nur einen Mausklick von 84 sexy Seelenverwandten in der näheren Umgebung entfernt…
Aus anfänglich zaghaften Chats werden vielleicht tägliche Emails, dann folgt ein intensiver Austausch von Gedanken, Musik, Tagesabläufen – bis sich schließlich alles nur noch spitz zuzulaufen scheint: auf ein reales Date. Und plötzlich trifft man auf den vertrauten, fast schon geliebten Menschen in der Verkleidung eines Fremden, dessen Träume und Ängste man kennt, aber nicht dessen Gang oder Duft.
Dieser spannende Prozess, über den seltsamerweise selten gesprochen wird, ist der Stoff dieses Stückes, der zwei Protagonisten auf den Leib geschneidert wird, stellvertretend für „28 Millionen“.